Unser Interesse an mittelalterlicher Geschichte und den daraus resultierenden Kontakten zu verschiedenen
traditionellen Gruppen, führte uns Anfang der 90er Jahre des alten Jahrtausends auch zu den Vereinen, die sich
unter anderem auch in den mittelalterlichen Schusstechniken (gemeint ist das sogenannte “Böllern”) befleißigten.
So kam es dann auch, dass sich unsere Kanoniere in Eigenarbeit zwei Geschütze gefertigt haben.
Die Geschütze sind nicht mit scharfer Munition geprüft und beschossen, sondern lediglich
mit sogenannter Verdämmung. Deshalb sind die beiden Kanonen auch keine Waffen im Sinne
des Bundeswaffengesetzes, sondern lediglich “Schussapparate”.
Neben Dem Beschuss der beiden Kanonen mit Prüfsiegel mussten die Kanoniere einen
anerkannten Fachlehrgang mit Prüfung nach §32 der 1. SprengV
bestehen und eine Erlaubnis nach §27 Sprengstoffgesetz beantragen.
Neben der Brauchtumspflege ist es für jeden Kanonier natürlich auch wichtig, sich
darzubieten.
Jeder Veranstalter, der im Rahmen seiner Veranstaltung ein paar Böllerschüsse als
Attraktion haben möchte, kann unsere Kanonierabteilung im Rahmen seiner Veranstaltung buchen.
Dieses ist selbstverständlich auch im Zusammenhang mit unserem Fanfarenzug möglich.
Die Ladung wird verdämmt
Auch die Zündkanäle...
...müssen frei sein
Alle Kanoniere bereit?
Kanonierabteilung
Hamburg